1927

Paul Bekker tritt in Nachfolge von Carl Hagemann an.


1929

7 Aufführungen „Der singende Teufel“ von Franz Schreker.


Wiedereinführung der Maifestspiele (zuletzt 1914) mit Erstaufführung von „Die aegyptische Helena“ von Richard Strauss unter Leitung von Richard Strauss.


Erstaufführung von „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz.


1931

Deutsche Erstaufführung der Oper „Mazeppa“ von Peter Tschaikowsky.


1932

Uraufführung „Die große Katharina“ von Ignaz Lilien.


Erstaufführung „Die Bürgschaft“ von Kurt Weill.


Der Vertrag mit Paul Bekker lief aus und wurde nicht mehr verlängert.

Im Juni 1933 ging Bekker ins Exil.

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1925

Für die Neuinszenierung von Calderons „Das Leben ein Traum“ entwirft Ludwig Meidner Dekoration und Kostüme,
Regie: Dr. Rolf Prasch,
Musik: Ernst Krenek.

Der „Arme Heinrich“ von Hans Pfitzner wird in Kassel erstaufgeführt (27.9.1925).


1926

Paul Bekker inszeniert Mozarts Zauberflöte in Kassel.

Uraufführung von Ernst Kreneks „Orpheus und Eurydike“ in Kassel,
Libretto von Oskar Kokoschka.

Ida Kerkovius erstellt Entwürfe für Turandot-Aufführung im Staatstheater Kassel.


1927

Bekkers letzte Inszenierung in Kassel: „Die Gezeichneten“, Oper von Franz Schreker. Dieser ist zur Generalprobe in Kassel, es gibt fünf Aufführungen, die fünfte wird vom Rundfunk übertragen.

Der Kreis des Fortschritts: 1926 wurde in Kassel Ernst Kreneks ‚Orpheus und Eurydike‘ uraufgeführt. Das Libretto stammt von dem Maler Oskar Kokoschka. Unser Bild zeigt Krenek zwischen dem Dirigenten Ernst Zulauf und dem Intendanten und bedeutenden Musikschriftsteller Paul Bekker (r.), vorne sitzt Oskar Kokoschka.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton


Foto: Archiv Hanna Bekker vom Rath

Intendant am Staatstheater Kassel

PB

Generalintendant des Preussischen Staatstheaters Wiesbaden

PB

Paul Bekker

Kontakt: archiv@ stein-steinfeld.de